Der Mauerpark bekommt Konkurrenz.

Neugierige Menschenmassen schieben sich vorbei an Ständen, die Regionales und Saisonales zur Schau stellen.

Es ist Sonntag. Es beginnt an der Bernauer Straße. Es ist nicht der Mauerpark. „Ku'Damm des Nordens“ – so nannte man die Brunnenstraße, als noch Kaufhäuser, Tanzsäle, Biergärten und Kinos das Straßenbild prägten. Davon ist sie heute ein gutes Stück entfernt, aber im vergangenen Jahr gaben wir zum ersten Mal einen Vorgeschmack darauf, wie es aussehen kann, wenn wieder Leben in die sonst wenig beachtete Brunnenstraße Einzug hält. Das Ganze hörte auf den Namen:

Brunnenmarkt im Wedding.

Und alle waren sie da – Köche, Foodies, Baristas, Imker, Foodaktivisten, urbane Gärtner und viele Händler und Vereine aus dem Quartier mischten ordentlich mit. Die Lebensmittel kamen von hier und heute, die Zubereitung war dagegen so internationale, wie Japanisch und Spanisch nur sein können. 

Was gut ankommt, kommt wieder.

Der erste Markt war so erfolgreich, dass es schon nach zwei Stunden an den meisten Ständen hieß: „Ausverkauft!“ Das wichtigste Ziel von degewo war damit fürs Erste erreicht: den Brunnenmarkt zu einem Treffpunkt im Brunnenviertel zu entwickeln und zusätzlich die Brunnenstraße als Geschäftsstraße zu beleben. Gute Aussichten also für die nächsten Märkte gemeinsam mit "vollwerttisch", die bis Oktober jeden dritten Sonntag im Monat am U-Bahnhof Bernauer Straße (U8) stattfinden.  

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